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Sozialversicherung

Wenn Sie auch Mitarbeiter beschäftigen möchten, so kommt hier die gesetzliche Sozialversicherung zu tragen, in der fast jeder Arbeitnehmer Pflichtmitglied ist.
Dieses Vorsorgesystem besteht aus den folgenden Komponenten: die Kranken- und Pflegeversicherung, die Unfallversicherung, die Arbeitslosenversicherung und die Rentenversicherung.

Beitragshöhe und Zahlungspflichtiger

Mit der Unfallversicherung sind Arbeitnehmer bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten abgesichert. Träger der gesetzlichen Unfallversicherung ist die gewerbliche Berufsgenossenschaft. Den Beitrag muss allerdings der Arbeitgeber in voller Höhe zahlen. Die Beitragshöhe ist jedoch unterschiedlich und richtet sich nach der entsprechenden Gefahrenklasse; bei einem Bauarbeiter ist der Beitrag sicherlich höher als bei einem Bankangestellten.
Alle anderen Beiträge der Sozialversicherung teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber in der Regel jeweils zur Hälfte. Die im Folgenden aufgeführten Werte zur Berechnung der jeweiligen Beitragshöhe in Bezug auf den Bruttolohn sind lediglich Erfahrungswerte und können möglicherweise von den derzeit gültigen differieren. Sie können sich aber auch direkt an die Berufsgenossenschaft wenden um die genauen Beiträge zu erfragen.

Für die Sozialversicherungen fallen folgende ca. Beiträge an:

Krankenversicherung:
Allgemeiner einheitlicher Beitragssatz: 15,50%
Arbeitnehmeranteil: 8,20%  und Arbeitgeberanteil: 7,30%

Pflegeversicherung:
Allgemeiner einheitlicher Beitragssatz 2,05%
Arbeitnehmer: 1,025%
Arbeitgeber: 1,025%
Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung für Kinderlose: 0,25%

Rentenversicherung:
Allgemeiner einheitlicher Beitragssatz: 18,90%
Arbeitnehmeranteil: 9,45%
Arbeitgeberanteil: 9,45%

Arbeitslosenversicherung:
Allgemeiner einheitlicher Beitragssatz: 3,00%
Arbeitnehmeranteil: 1,50%
Arbeitgeberanteil: 1,50%


Der Gesamtsozialversicherungsbeitrag setzt sich aus den Beitragssummen der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung zusammen.
Der Arbeitgeberanteil beträgt insgesamt ca. 19,445 % (inkl. Insolvenzgeldumlage von 0,120 %) und der Arbeitnehmeranteil ca. 19,325 %.
Lassen Sie sich am besten von einem Existenzgründungsberater genau beraten, wenn Sie in Ihrem Unternehmen auch Mitarbeiter beschäftigen möchten. Vereinbaren Sie dazu einfach einen Termin über das Anfrageformular.


Hier ein Berechnungsbeispiel:
Ihr Angestellter verdient im Monat Brutto 3.000 €. Hier beträgt der Arbeitgeberanteil (bei 19,28%) ca. 578,40€ (wird zusätzlich zum Bruttolohn gezahlt) und der Arbeitnehmeranteil (bei 20,18%) ca. 605,40€ (wird vom Arbeitgeber einbehalten). So ergeben sich Gesamtkosten in Höhe von 3578,40€ für den Angestellten.

Lassen Sie sich am besten in unserer Existenzgründung genau beraten, wenn Sie in Ihrem Unternehmen auch Mitarbeiter beschäftigen möchten.

An wen müssen die Beiträge bezahlt werden?

Im Falle der Unfallversicherung müssen die Beiträge an die Berufsgenossenschaft gezahlt werden. Die Zahlung der übrigen Beiträge zur Sozialversicherung wird über die gesetzliche Krankenkasse abgewickelt. Die entsprechende Berechnung ist vom Arbeitgeber vorzunehmen.

Es ist empfehlenswert sich als Arbeitgeber über die Wahl einer passenden Krankenkasse mit dem Mitarbeiter auszutauschen, da die Beitragshöhe je nach Kasse sehr unterschiedlich sein kann. Ein niedriger Beitrag wäre sowohl im Interesse des Arbeitgebers als auch des Arbeitnehmers. Ein Vergleich lohnt sich also in jedem Fall.
 

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