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Bürgschaftsbanken und Beteiligung

Bürgschaftsbanken
Um für die Gründung eines Unternehmens ein Darlehen zu erhalten, müssen Existenzgründer meist
genügend Sicherheiten für einen Kredit bei der Hausbank der Förderbank vorweisen können. Wenn diese Sicherheiten jedoch fehlen oder nicht ausreichen, kann eine Bürgschaft über eine Bürgschaftsbank für die Finanzierung beantragt werden, sodass trotz fehlender Sicherheiten Fördermittel in Anspruch genommen werden können.
Bürgschaftsbanken sind Förderinstitute, die privatwirtschaftlich organisiert sind und vom Staat unterstützt werden, um gewerblichen Unternehmen und freien Berufen den Zugang zu einer Kredit- oder Beteiligungsfinanzierung zu ermöglichen. Die Gesellschafter der Bürgschaftsbanken sind Wirtschaftsverbände aller Branchen, Versicherungen, Kreditinstitute und Förderinstitute der jeweiligen Bundesländer, die rechtlich und wirtschaftlich selbstständig für die mittelständische Wirtschaft in ihrem Bundesland tätig sind. Bürgschaftsbanken erhalten vom Bund und den Ländern Rückbürgschaften, so dass es sich um öffentliche Bürgschaften handelt, die für Banken, Sparkassen und andere Finanzierungsinstitute als vollwertige Kreditsicherheiten angesehen werden.
Die Bürgschaftsbanken übernehmen für viele wirtschaftlich vertretbare Vorhaben, wie  Existenzgründungen, Betriebsübernahmen oder Investitions-und Wachstumsfinanzierungen Ausfallbürgschaften gegenüber der Hausbank für kurz-, mittel- und langfristige Kredite.
Eine Bürgschaft kann von jedem gewerblichen Unternehmen oder Freiberufler beantragt werden, wenn aufgrund fehlender Sicherheiten kein oder ein nicht ausreichender Kredit gewährt wird. Dazu muss in der Regel über die Hausbank ein entsprechender Antrag gestellt werden.

Mittelständische Beteiligungsgesellschaften
Die mittelständischen Beteiligungsgesellschaften (MBG) sind privatwirtschaftlich organisierte Förderinstitute, die gegründet wurden, um die Eigenkapitalbasis von kleinen und mittleren Unternehmen zu verbessern. Die Gesellschafter der mittelständischen Beteiligungsgesellschaften sind Wirtschaftsverbände und Kammern aller Branchen, Versicherungen, Kreditinstitute und Förderinstitute der jeweiligen Bundesländer.
Jedes Bundesland hat seine eigene MBG, die mit den regionalen Markt- und Branchengegebenheiten vertraut ist. Die MBG's sind eine gute Alternative oder auch Ergänzung zum herkömmlichen Bankdarlehen und können u.a. von Unternehmen in Anspruch genommen werden, um ihre Liquidität zu verbessern und die wirtschaftliche Eigenkapitalquote und damit auch ihr Unternehmensrating zu erhöhen.
Im Wesentlichen helfen mittelständische Beteiligungsgesellschaften Existenzgründern und kleinen/mittelständischen Unternehmen, ihre Bilanzrelationen zu verbessern durch langfristiges Beteiligungskapital, wie mezzanines Kapital in Form von eigenkapitalähnlichen Beteiligungen. Diese Beteiligungen können z.B. für eine Existenzgründung, Unternehmensnachfolge oder Wachstumsfinanzierung genutzt werden.
Beteiligungen können von allen Existenzgründern oder erfolgversprechenden kleinen und mittelständischen Unternehmen in Anspruch genommen werden, die über die notwendige fachliche und kaufmännische Qualifikation verfügen sowie ein überzeugendes Unternehmenskonzept vorweisen können, dass man mit Hilfe eines Businessplans darstellen kann.
 

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